Forum Metall

Berhard Luginbühl, Linzer Donauatlas, 1977 Foto: Peter Baum Forum Metall Linz 1977 – 2017 Forum Metall war ein Großprojekt mit Metallskulpturen im öffentlichen Raum in Linz im Jahr 1977. Insgesamt nahmen 14 internationale Künstler daran teil: Herbert Bayer, Max Bill, Haus-Rucker-Co, Erwin Heerich, Donald Judd, Piotr Kowalski, Bernhard Luginbühl, Eduardo Paolozzi, Erwin Reiter, Klaus Rinke, David Rabinowitch und Günther Uecker. Mathias Goeritz (1986) und Amadeo Gabino (1998) realisierten in den Folgejahren Skulpturen für Forum Metall. Initiiert und organisiert wurde das Projekt von Helmuth Gsöllpointner und Peter Baum. Diese Veranstaltung verlieh der Linzer Industriestadt ein kulturelles Profil und durch die überregionale Bedeutung dieses Ereignisses wurde Linz auf der internationalen Landkarte der zeitgenössischen Kunst und Kultur sichtbar. Somit war Forum Metall identitätsstiftend

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Für eine Politik des Gemeinwohls

Für eine Politik des Gemeinwohls Alain Badiou im Gespräch mit Peter Engelmann Peter Engelmann: Warum fällt es den Menschen heute so schwer, sich eine Alternative zur kapitalistischen Gesellschaft vorzustellen? Alain Badiou: Das große Argument ist, dass es keine moderne Alternative zum Kapitalismus gebe. Und das betrifft die Demokratie, das Leben in Frieden, die sexuelle Freiheit, die Freiheit der Sitten, die Stellung der Frauen usw. All das ist Teil der großen Propaganda des Kapitalismus, denn er ist es, der all das hervorgebracht hat. Aber der Kapitalismus ist doch nicht dafür verantwortlich. Natürlich ist er das. Mit Sicherheit. Aber das ist der Diskurs, der die abendländische Kultur legitimiert. Man könnte ihn im Großen und Ganzen den „demokratischen Diskurs“ nennen. Gut, einverstanden. Aber

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